Unsere Zeit ist schnelllebig geworden und die technischen Neuerungen überstürzen sich. So galt der Staubroboter noch vor ein paar Jahren als geradezu futuristisch. Heute ist er hingegen fast schon wieder veraltet. Der neueste Schrei für die automatisierte Wohnungsreinigung ist nämlich der Staubwischroboter, der sich zum herkömmlichen Staubsauger ähnlich wie ein Lichtbogenfeuerzeug zu einem gewöhnlichen Feuerzeug verhält.

Bei diesem hoch modernen Reinigungsgerät handelt es sich um ein Kombimodell eines Reinigungsroboters, der sowohl die Saugfunktion des Saugroboters als auch die Wischfunktion des Wischroboters besitzt. In diesem Ratgeber werden die wichtigsten Kriterien für den Kauf eines Saugwischroboters hervorgehoben, um Kunden, die sich ein solches Gerät anschaffen möchten, für den Kauf eine Hilfestellung zu leisten.

Wann benötige ich den Saugroboter mit Wischfunktion?

Der Saugroboter mit Wischfunktion ist vor allem in Haushalten eine wertvolle Hilfe, die sowohl über Teppichböden als auch über glatte Böden verfügen. In solchen Wohnungen lässt sich nämlich die Reinigungsmethode bei Bedarf anwenden, sodass beide Bodenarten eine angemessene Behandlung erfahren. Generell gilt für den Saugwischroboter auch das, was für den Saugroboter schon galt: je größer die Wohnung, desto größer der Nutzen.

Eine Hightech-Reinigung ist möglich

Ein Staubwischroboter verfügt in der Regel über einen Wassertank und Staubbehälter. Allerdings gibt es auch Modelle mit ausschließlicher Trockensäuberung. Diese funktioniert mittels elektrostatischer Aufladung, sodass die Schmutzpartikel aus der Luft wie von einem Magnet angezogen werden. Eine weitere Besonderheit mancher hochwertiger Modelle ist der Einsatz eines HEPA-Filters, der in der Lage dazu ist, winzige Schwebestoffe aus der Luft herauszufiltern, was im Sinne einer guten Hygiene sehr nützlich sein kann. Denn zu den gefährlichen Schwebestoffen, die ausgesondert werden, gehören allergieauslösende Partikel wie Pollen und Milbensekrete sowie Krankheitserreger wie Pilzsporen, Keime, Viren und Bakterien. Um Keime und Bakterien zu sterilisieren, kann alternativ auch ein Staubwischroboter mit UV-Lampe verwendet werden.

Automatisierung und weitere Kriterien

Neben der Reinigungsfähigkeit ist auch der Grad der Arbeitserleichterung für den Kauf eines Saugroboters mit Wischfunktion entscheidend, denn die Arbeitserleichterung ist eine der Hauptgründe dafür, bei der Hausreinigung auf Automatisierung umzustellen. Um möglichst wenig in den Reinigungsprozess eingreifen zu müssen, empfiehlt es sich deswegen, sich einen Saugwischroboter anzuschaffen, der über große Behälter und lange Zeit haltende Akkus verfügt. Auch die Ladegeschwindigkeit ist für den Arbeitsaufwand ein wichtiges Kriterium.

Außerdem nimmt ein Roboter dem Kunden weitere Arbeit ab, wenn er dazu fähig ist, selbstständig zur Ladestation zu finden und sich selbst aufzuladen. Dies beherrschen dank des technischen Fortschritts immer mehr Geräte. Funktionierende Sensoren zur Hinderniserkennung sind überdies nützlich, um sich das Eingreifen zu ersparen, wenn der Roboter irgendwo hängenbleibt. Sogenannte Absturzsensoren helfen wiederum beim Erkennen von Gefällen, womit sich beispielsweise vermeiden lässt, dass der Roboter von der Treppe stürzt. Die Form des Staubwischroboters sollte wiederum so gestaltet sein, dass dieser, der zumeist einem schmalen Zylinder ähnelt, durch die Stuhlbeine sowie unter die Betten, Sofas und Schränke passt.

Die Fähigkeiten zur Navigation

Die ersten Modelle der Saugroboter funktionierten ausschließlich über Berührungssensoren. Sie änderten nach einer Berührung automatisch die Richtung und säuberten einen Raum nach dem Zufallsprinzip. Es ist offensichtlich, dass ein systematisches System das effizientere ist. Die gute Nachricht: Moderne Saugroboter mit Wischfunktion werden heute über Infrarot-Sensoren gesteuert, sodass der Raum inklusive sämtlicher Hindernisse kartografiert wird, woraufhin der Roboter den bestmöglichen Ablauf berechnet. Noch modernere Saugroboter besitzen für die Wegbahnberechnung sogar ein lasergesteuertes Navigationsgerät, das bislang eher mit der Weltraumtechnologie assoziiert wurde.

Was ist noch zu beachten?

Einem Saugwischroboter muss im wahrsten Sinne des Wortes vor dem Einsatz der Boden bereitet werden, denn er ist bei der Arbeit nicht wie ein Mensch dazu fähig, störende Gegenstände aufzuheben und beiseite zu legen. Vor allem Kabel und HiFi-Geräte sollten aus dem Weg geräumt sein. Sollte das Gerät bestimmte Areale der Wohnung nicht in seine Arbeit miteinbeziehen, hilft es, sich für einen Saugroboter mit Wischfunktion zu entscheiden, der so eingestellt werden kann, dass er diese Areale auf seiner Karte meidet. In der Praxis sind diese Roboter dann mit einer sogenannten Sperrfunktion ausgestattet. Gute Roboter lassen sich zudem mit Apps oder WLAN bequem via Fernbedienung steuern. Geräte mit dem Sprachsystem Alexa reagieren sogar auf Zuruf, während andere Saugwischroboter auf regelmäßige Arbeitseinsätze programmiert werden können.

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